Ich komme zu Ihnen ins Haus, denn ich möchte meine Patienten
in ihrer gewohnten Umgebung antreffen.
Die erste Fallaufnahme (Erst-Anamnese) dauert ca. eine Stunde.
Um die Anamnese effizienter zu gestalten oder besser gesagt als Gedächtnisstütze,
können Sie vorab einen Fragebogen
ausfüllen.
Nach der Anamnese ermittle ich zu Hause das Arzneimittel ganz speziell
für Ihren Vierbeiner und gebe es Ihnen bekannt, so dass Sie es sich
in der Apotheke besorgen können.
Unser nächster Kontakt erfolgt zwei bis vier Wochen später
telefonisch.
Sie berichten mir, was in der Zeit seit Einnahme des Mittels passiert
ist.
Der Erfolg der klassisch homöopathischen Tierbehandlung hängt
von der
Beobachtungsgabe des Behandlers und des Tierbesitzers ab.
Je exakter der Tierbesitzer seine Beobachtungen wiedergeben kann, je
grösser ist
die Chance, das passende Arzneimittel schnell zu finden.
Warum eigentlich klassische Homöopathie ?
Wenn Homöopathie klassisch, dh nach den Gesetzen Samuel Hahnemanns,
praktiziert wird, ist es die einzige Therapie, bei der echte Heilung
sanft, schnell
und nebenwirkungsfrei erreicht werden kann.
Das ist letzendlich auch der Wunsch anderer Therapierichtungen.
Während zB Fieber schulmedizinisch mit Medikamenten bekämpft
(unterdrückt) wird,
bedient sich die Homöopathie fiebererzeugender Arzneimittel, die
den Organismus
bestärken, aus eigener Kraft das Fieber zu überwinden.
Das Prinzip der Homöopathie basiert darauf, eine Störung im
Organismus mit
dem Arzneimittel zu behandeln, welches im gesunden Organismus ähnliche
Symptome hervorrufen kann.
Je genauer die Symptome, je grösser die Chance, auf Anhieb das
richtige Mittel
zu finden.
Hahnemann (1755 - 1843), der Begründer der heutigen klassischen
Homöpathie,
hat damals begonnen, Stoffe in hoher Verdünnung gesunden Personen
zu verab-
reichen. Diese mussten akribisch genau ihre Symptome täglich niederschreiben.
Aus diesen Niederschriften entstanden im Laufe der Zeit Symptomenverzeichnisse
(Repertorien) und Arzneimittelbilder, die bis in unsere Zeit erweitert
werden.
Die Wirkung des passenden homöopathischen Arzneimittels hängt
von der
Reaktionsfähigkeit (Lebenskraft) des Patienten ab. Ist der Patient
reaktionsfähig
(akute Krankheit), wird es ihm in sehr kurzer Zeit besser gehen.
Bei chronischen Krankheiten und noch vorhandener Reaktionsfähigkeit
wird sich
innerhalb einiger Wochen die Besserung einstellen.
Missbildungen und genetisch bedingte Störungen sind homöopathisch
nicht zu
heilen. Je nach Situation kann eine Linderung der Beschwerden erreicht
werden.
Homöopathische Arzneimittel unterscheiden sich zunächst im
Namen, aber auch in
der Potenz (die oder der Buchstabe und die Zahl hinter dem Namen).
Meist kann man sich für Tropfen oder Globuli (kleine Kügelchen)
entscheiden.
Die Potenz bestimmt den Verabreichungsmodus:
C- oder D-Potenzen :
Es werden drei Globuli oder Tropfen in
einem Glas Wasser aufgelöst,
1 ml in eine Spritze aufgezogen und eine
halbe Stunde vor dem Essen
ins Maul gegeben. Bei nochmaliger Verabreichung
aus dem gleichen Glas
vorher kräftig mit einem Plastiklöffel
umrühren.
LM- oder Q-Potenzen:
Dilution 1 :
Es werden 1 bis 2 Globuli oder Tropfen
in einem Glas Wasser aufgelöst
und kraeftig mit Plastiklöffel umgerührt.
Dilution 2 :
Von Dilution 1 wird ein Teelöffel
abgenommen und in einem neuen Glas
Wasser kräftig verrührt.
Davon wird ein Teelöffel (oder 1ml
aus der Spritze) eingegeben.
LM-oder Q-Potenzen koennen täglich
eingenommen werden.
Nach der ersten Einnahme muss das Fläschchen vor jeder
weiteren Einnahme
zehnmal geschüttelt werden.
Das heisst, es werden zehn Schüttelschläge auf
eine feste
Unterlage ausgeführt.
Bei Besserung oder Verschlimmerung der Beschwerden muss die Arzneigabe
abge-
setzt werden, und Sie rufen mich an.