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Homöopathie für Hunde – natürlich Selbstheilungskräfte aktivieren

Süßer Hund Seit über 200 Jahren ist Homöopathie ein beliebtes, natürliches Heilverfahren zur Behandlung akuter und chronischer Krankheiten. Dass sie inzwischen auch erfolgreich bei Tieren angewandt wird, ist Vielen aber noch unbekannt. Wir haben uns für dich einmal genauer mit Homöopathie speziell für Hunde beschäftigt.
Besonderheiten
  • Natürlich
  • Schonend
  • Bewiesene Wirkung
  • Kaum Nebenwirkungen

Homöopathie bei Hunden – Herrchen setzen auf natürliche Heilung

Susi hat Durchfall, Rocko Angst vor Gewitter und Wilma frisst in letzter Zeit nicht richtig. So oder so ähnlich klingen häufig Schilderungen von Tierbesitzern (oder natürlich auch „Tierpersonal“). Dabei hat sich in den letzten Jahren auch bei Vierbeinern die Behandlung mehr und mehr in natürliche, nicht schulmedizinische Bereiche verlagert. Einer davon ist die Homöopathie, die wir uns hier einmal genauer anschauen wollen.

Bevor wir aber starten, ein wichtiger Hinweis: Auch wenn Homöopathie gemeinhin als sehr schonend gilt und man entsprechende Ratgeber und Produkte inzwischen auch selbst kaufen kann – den Arzt ersetzt das nicht. Für viele Krankheiten reicht eine grobe Anamnese zu Hause einfach nicht aus und hinter einem einfachen Husten kann sich oft mehr verbergen, als man zunächst als Laie annimmt. Wenn du dir also unsicher bist, was dein Liebling hat, geh bitte unbedingt mit ihm zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker und lass es abklären. Dann steht einer weiterführenden homöopathischen Behandlung in der Regel auch nichts mehr im Wege.

Die Methode – Ähnliches mit Ähnlichem behandeln

Homöopathie ist eine natürliche Heilmethode, die Patienten hilft, sich mittels körpereigener Heilkräfte selbst zu regenerieren. Ihr wichtigstes Grundprinzip wurde dabei schon um 400 v. Chr. von Hippokrates beschrieben und vor über 200 Jahren von Samuel Hahnemann wiederentdeckt. Es basiert im Wesentlichen darauf, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Das heißt, dass eine Substanz, die in großen Mengen bestimmte Symptome hervorruft, in sehr kleinen Mengen ähnliche Symptome behandeln kann. Wenn zum Beispiel Bienengift nach einem Stich eine Rötung und Schwellung hervorruft, kann es dieselben Symptome – wenn ein Patient sie aus einem anderen Grund hat – in sehr kleinen Dosen auch lindern.

Darüber hinaus setzt die Homöopathie auf das Totalitätsprinzip, was nichts anderes heißt, als dass der Patient ganzheitlich betrachtet wird und eine besonders sorgfältige Anamnese nötig ist. Es kann also passieren, dass 10 Tiere mit augenscheinlich ähnlichem Durchfall jeweils unterschiedlich behandelt werden müssen, weil bei jedem Tier andere noch Aspekte (z.B. andere Krankenvorgeschichten) für die Wahl Medikation ausschlaggebend waren.

Die Arzneien, die in der Homöopathie schlussendlich zum Einsatz kommen, nennt man Homöopathika und sie werden meist aus Pflanzen, tierischen Produkten oder Mineralien hergestellt.

Funktioniert Homöopathie beim Hund anders als beim Menschen?

Es gibt grundsätzliche kaum Unterschiede in der Behandlung zwischen Menschen und Tieren. Die Darreichungsform sind in der Regel Lösungen oder Globuli (kleine Kugeln aus Zucker, die mit dem eigentlichen Mittel, dem Homöopathikum, imprägniert sind). Sie werden bei Hunden im Trinkwasser oder Futter aufgelöst oder direkt auf die Lefzen im Maul gegeben – die meisten Hunde nehmen das laut Kunden problemlos an. Wichtig ist dabei nur, dass das Mittel direkt mit der Schleimhaut des Tieres in Berührung kommt, damit der Wirkstoff in den Körper gelangt. In Einzelfällen können auch Injektionen verabreicht werden – das geschieht aber durch den Tierarzt oder Tierheilpraktiker.

Allgemein gilt, dass höhere Potenzen (das erkennst du an der nachgestellten Zahl in der Bezeichnung, z.B. „C200“) in größeren Abständen verabreicht werden können, niedrigere Potenzen auch mehrfach täglich. Die Gabe der homöopathischen Mittel sollte möglichst nicht direkt vor oder nach dem Essen stattfinden.

Die Wirkung von Homöopathika kann durch ätherische Öle, aber auch elektromagnetische Strahlen abgeschwächt werden. Halte die Mittel also von elektronischen Geräten wie Handys oder der Mikrowelle möglichst fern.

Einsatzbereiche – physische und psychische Beschwerden

Die Beschwerdebilder, bei denen die Homöopathie angewandt wird, sind vielfältig – sie können körperlicher und seelischer Natur sein, akut und auch chronisch. Wir haben dir einmal die häufigsten Krankheitsbilder zusammengestellt:

  • Zur Beruhigung: Wenn dein Hund (oder natürlich auch deine Katze) vor bestimmten Dingen Angst hat, unter Unruhe leidet oder nicht alleine bleiben kann, können laut Kunden Tropfen aus dem Bereich der Bachblüten (Rescue Remedy Tropfen) oder auch Borax die Beschwerden lindern und ihn ruhiger werden lassen.
  • Durchfall und Erbrechen: Hierfür gibt es unterschiedliche Präparate – gehe am besten vorab zum Arzt, gerade um Vergiftungen auszuschließen aber auch um bei Durchfall wie Wasser einer Dehydrierung vorzubeugen. Von Kunden werden häufig Nux Vomica bei Magenverstimmungen, Okoubaka gegen Durchfall und Cocculus gegen Übelkeit bei Autofahrten verwendet.
  • Vor Operationen: Stehen Operationen an, berichten manche Kunden, dass man am Tag zuvor und am eigentlichen Tag gut Arnica verabreichen kann. Auch Phosphorus, zwei Tage davor verabreicht, soll die Blutungsneigung reduzieren.
  • Bei Verletzungen: Klar, bei ernsten Verletzungen sollte natürlich erst mal der Arzt aufgesucht werden. Bei Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen und Co. kann nachfolgend auch gut Arnica zum schnelleren Abklingen angewandt werden.
  • Bei Zeckenbissen: Hatte dein Hund eine Zecke, soll Belladonna (die Tollkirsche) nach dem Ziehen Borreliose verhindern können.
Belladonna heißt übersetzt „schöne Frau”: Im Mittelalter nutzten Frauen die Atropinwirkung der Tollkirsche zur Vergrößerung der Pupillen – nicht ganz ungefährlich fürs Augenlicht, aber damals das gängige Schönheitsideal.

Es gibt natürlich noch mehr Anwendungsgebiete – eine komplette Aufzählung würde hier aber den Rahmen sprengen. Um dir einen Überblick über die Vielfalt der Möglichkeiten zu verschaffen, helfen dir aber die von uns unten im Text empfohlenen Ratgeber.

In diesem Video findest du auch zusätzliche Tipps zur Anwendung von Homöopathika:

Wie schnell wirkt Homöopathie beim Hund? Minuten bis Monate

Generell gibt es große Unterschiede, wann die Wirkung der jeweiligen Mittel eintritt. Allgemein kann aber gesagt werden, dass akute Krankheiten wesentlich schneller ausheilen – das kann oft schon innerhalb von Minuten bis Tagen der Fall sein.

Chronische Erkrankungen hingegen erfordern häufig eine komplexere Therapie der Tiere. Wann sie sich besser, ist vielfach abhängig davon, wie lange sie schon bestehen. Kunden berichten hier über Wirkungszeiträume von Tagen, Wochen, aber auch Monaten. Je früher du also mit einer Beschwerde zum Homöopathen gehst, desto schneller sollte dein Tier genesen.

Manchmal kommt es vor, dass sich der Zustand deines Hundes zunächst verschlechtert, bevor es bergauf geht. Diese Erstreaktion ist aber ein Zeichen dafür, dass er auf die Behandlung anspricht. Aber Achtung: Gerade bei höheren Potenzen und Zustandsverschlechterungen kann auch eine Überdosierung vorliegen. Solltest du dir unsicher sein, ob es sich um eine Reaktion handelt oder nicht, kontaktiere bitte unbedingt den Tierarzt.

Grenzen der Methode – genau Zustand abwägen

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist wissenschaftlich bewiesen – dennoch ist sie kein Allheilmittel für sämtliche Arten von Beschwerden. Besonders bei ernsthaften Verletzungen, starkem Blutverlust, Frakturen, Anomalien, bakteriellen Infekten, gefährlichen Organerkrankungen und natürlich generell lebensbedrohlichen Zuständen solltest du unbedingt mit deinem Vierbeiner zum Arzt. Im Anschluss an die konventionelle Diagnose und Behandlung macht es dann aber natürlich durchaus Sinn, wieder auf die Homöopathie zurückzugreifen.

Bei chronischen Zuständen ist die Behandlung mittels Homöopathie übrigens komplexer – hier empfiehlt sich ebenfalls der Gang zum spezialisierten Arzt. Bei fehlerhafter Behandlung können sonst Symptome auftreten, die es ihm später schwerer machen, euren Hund zu versorgen.

Verschlimmert sich nach eurer Behandlung der Zustand oder treten weitere Symptome auf, handelt es sich wahrscheinlich um eine Überdosierung. Sucht in so einem Fall bitte unbedingt den Tierarzt auf.

Durch Homöopathie wird die körpereigene Heilkraft wieder unterstützt und dem Körper quasi geholfen, sich selbst zu helfen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass ein gewisses Grundmaß an Selbstheilungskräften noch erhalten ist – andernfalls stößt man auch hier leider an seine Grenzen.

Daraus ergibt sich auch der letzte Punkt: Da die Homöopathie die Selbstheilungskräfte anregt, macht eine Behandlung mit Mitteln, die diese ausbremst (z.B. fiebersenkende Mittel) natürlich auch keinen Sinn. Gut ausgebildete Homöopathen wissen hier aber Schulmedizin mit Homöopathie sehr wohl zu kombinieren und können dich und deinen Vierbeiner am besten beraten.

Wie teuer ist die Behandlung? Abhängig vom Mittel

Die Preise für die Mittel können je nach Stoff und Umfang der Darreichung variieren. Die Kosten bewegen sich je nach Präparat und Lieferumfang zwischen 2 Euro bis über 100 Euro.

Wenn du in dem Bereich noch keine Erfahrung hast, entscheidet über das geeignete Mittel zur Verabreichung am besten der Tierheilpraktiker oder Tierhomöopath, beziehungsweise der auf Homöopathie spezialisierte Arzt. Hierfür kann die Anamnese auch schon mal zwei Stunden in Anspruch nehmen, denn es sollten der Zustand aber auch die gesamte Krankheitsgeschichte des Tieres erfasst werden.

Da sich Hunde nicht verbal dazu äußern können, muss auf andere Indikatoren zurückgegriffen werden, wie Wesensveränderungen, Trinkverhalten, Körperhaltung und mögliche erkennbare Auslöser.

Die Erstanamnese dauert in der Regel eine bis zwei Stunden und kostet je nach Aufwand zwischen 65 Euro bis 120 Euro. Folgebehandlungen sind dafür meist günstiger und bewegen sich laut Kunden nach Zeitaufwand zwischen 10 und 65 Euro. Generell können diese Angaben aber von Tierarztpraxis zu Tierarztpraxis und abhängig von der Region auch variieren, frage am besten einfach vorab kurz nach.

Die Vor- und Nachteile von Hunde-Homöopathie

VorteileNachteile
  • Nachgewiesene Wirkung
  • Bei richtiger Anwendung kaum Nebenwirkungen möglich
  • Natürlich
  • Schonend
  • Für körperliche und psychische Beschwerden
  • Unkomplizierte Verabreichung
  • Gefahr der Selbstüberschätzung oder Überdosierung
  • Geringe Nebenwirkungen möglich
  • Lange Erstanamnese durch Tierarzt oder Tierheilpraktiker

Beliebte Mittel – Nux Vomica und Arnica

Die Liste an homöopathischen Mitteln für Hunde ist – wie beim Menschen – lang. Wir haben dir hier aber einmal die Gängigsten mit Kurzbeschreibung zusammengestellt.

MittelBesonderheiten
Nux Vomica
  • Strychnos Nux vomica (Brechnussbaum, Krähenaugenbaum oder Strychninbaum)
  • Mittel aus getrockneten, fein zerriebenen Brechnusssamen
  • Verwendung bei Schlafstörungen durch Aufregung, Schlafmangel oder geistiger Überanstrengung
  • Bei Verdauungsstörungen durch Überessen, Übelkeit, Erbrechen oder schmerzhaften Bauchkrämpfen
  • Vereinzelt bei Kopfschmerzen und Erkältungen
Apis
  • Apis Mellifica: aus ganzen Honigbienen hergestellt
  • Für alle akuten Entzündungszustände von Haut- und Schleimhaut
  • Geeignet für Allergien, wenn sie mit deutlicher Schwellung (Ödembildung) einhergehen
  • Am häufigsten bei überschießenden Reaktionen auf Insektenstiche
  • Vereinzelt auch bei Entzündungen der Harnwege und Schmerzen im Gelenk, zum Beispiel bei Bewegung
Arnica
  • Arnica Montana, der Bergwohlverleih
  • Mittel besteht aus getrocknetem Wurzelstock der Pflanze
  • Klassisches Wundheilmittel bei stumpfen Gewebeverletzungen (z.B. Schlag oder Prellung) mit Schwellung und Bluterguss
  • Bei Zerrungen, Verstauchungen, Frakturen, Quetschungen, Kopfverletzungen und Verletzungsschock
  • Nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen
Pulsatilla
  • Pulsatilla Pratensis, die Wiesenküchenschelle
  • enthält Protoanemonin, einen wichtigen Hautreizstoff
  • Mittel wird aus ganzer Pflanze hergestellt
  • Wichtiges Schmerzmittel, aber auch bei Schnupfen, Husten, Mittelohrentzündung, Bindehautentzündung, Magenverstimmung und Zahnschmerzen

Die drei beliebtesten Produkte für Hunde-Homöopathie

Große Hunde-Taschenapotheke mit Leder-Etui

( Rezensionen)
Große Hunde-Taschenapotheke mit Leder-Etui

Besonderheiten

  • 30 homöopathische Mittel
  • Speziell für Hunde
  • Hochwertiges Leder Etui
  • Strahlen-Abschirmung
Die praktische Taschenapotheke beinhaltet die 30 gängigsten Einzelmittel und ist speziell für Hunde zusammengestellt. Jedes Röhrchen im UV-Schutzglas beinhaltet 1,2g der Mittel in Globuli-Form. Wer sich beim Kauf unsicher ist, erhält auf Anfrage beim Hersteller eine komplette Auflistung der Anwendungsmöglichkeiten. Da Strahlenbelastung die Wirkung von homöopathischen Mitteln schwächen kann, besitzt das Etui außerdem eine spezielle Strahlenabschirmung. Laut Kunden ist das Etui sehr schön, praktisch, übersichtlich und enthält alle wichtigen Globuli. Außerdem können die Globuli-Röhrchen nachgefüllt werden.
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Unsere Hunde – gesund durch Homöopathie: Heilfibel eines Tierarztes

( Rezensionen)
Unsere Hunde – gesund durch Homöopathie: Heilfibel eines Tierarztes

Besonderheiten

  • Erklärung typischer Hundekrankheiten
  • Anleitung zu Mitteln und Dosierung
  • Laut Kunden sehr ansprechend geschrieben
  • Umfang: 224 Seiten
In dem Buch widmet sich Tierarzt Dr. H.-G. Wolff der Erklärung von Hundekrankheiten und Symptomen und zeigt bewährte homöopathische Mittel auf. Laut Kundenmeinungen findet er dabei die ideale Balance zwischen einer emotionalen Erzählweise und medizinischem Pragmatismus. Der einzige häufigere Kritikpunkt ist, dass er sich fast ausschließlich auf Globuli bezieht und nicht auch auf Hausmittel. Mit einer kompakten, übersichtlichen und verständlichen Darstellungsweise wird das Buch aber als sehr sinnvolles Nachschlagewerk bezeichnet.
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Homöopathie für Hunde: Symptome, Dosierung, Behandlung (BLV)

( Rezensionen)
Homöopathie für Hunde: Symptome, Dosierung, Behandlung (BLV)

Besonderheiten

  • Guter Krankheitsüberblick
  • Inkl. Übersicht zur Hausapotheke
  • Preisgünstig
  • Umfang: 96 Seiten
In dem kurzen Ratgeber werden die wichtigsten Symptome, Mittel, ihre genaue Dosierung und Potenzierung zur Behandlung von Hunden aufgezeigt. Kunden äußern häufig, dass das Buch als Einstieg für Laien geeignet ist – gerade für vertiefte Informationen sollte man aber auf umfassendere Nachschlagewerke zurückgreifen. Neben seinem guten Überblick wird besonders positiv die Übersicht zur Hausapotheke hervorgehoben.
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Den richtigen Homöopathen finden – auf Praxis achten

Der Begriff Tierhomöopath ist in Deutschland nicht geschützt und es gibt auch keine einheitliche Ausbildung. Die Bezeichnung allein garantiert also noch nicht, dass du einen echten Fachmann vor dir sitzen hast. Umso wichtiger ist es, vorab zu prüfen, ob der Homöopath auch über eine ausreichende Eignung verfügt.

Hier ein paar Tipps, die dir dabei helfen können:

  • Stelle sicher, dass er Tierarzt oder Tierheilpraktiker ist.
  • Empfohlen wird von Kunden auch, auf eine möglichst gute, praktische Ausbildung zu achten, mit mindestens drei Jahren eines intensiven Studiums der klassischen Homöopathie und der Veterinärmedizin.
  • Mehrwöchige Praktika bei bereits etablierten, langjährigen Tierhomöopathen sind ebenso empfehlenswert, um genügend Praxiserfahrung zu bekommen.
  • Ganz sicher gehst du bei deiner Wahl aber über den Berufsverband klassisch arbeitender Tierhomöopathen Deutschlands mit einer umfangreichen Therapeutenliste (www.bktd.com).

Ob du letztendlich zum Tierheilpraktiker oder Tierarzt gehst, entscheidest du selbst. Wenn du besonderen Wert darauf legst, dass Erkenntnisse aus der klassischen Medizin in die Behandlung mit einbezogen werden, gibt es auf Homöopathie spezialisierte Tierärzte. Aber auch Tierheilpraktiker, zum Beispiel mit zusätzlichen Kenntnissen in Bachblüten, Phytotherapie, Kinesiologie etc. können ihr Wissen gut in die Behandlung deines Hundes mit einfließen lassen. Wichtig ist nur, dass der Experte deiner Wahl eine dieser beiden Hauptqualifikationen besitzt, denn nur sie verfügen über ausreichende Kenntnisse über den Körper von Tieren, um eine so umfassende Anamnese, wie sie in der ganzheitlichen Homöopathie nötig ist, durchzuführen.

Besondere Tipps und Kundenmeinungen

Wie schon geschrieben: Das Feld der Homöopathie ist komplex und im Sinne deines Lieblings handelst du am besten, wenn du die Diagnosen und Medikationen von Tierärzten und Tierheilpraktikern erstellen lässt.

Laut Kunden sind auch grundsätzlich viele Ratgeber im Bereich Homöopathie für Laien geeignet. Tierärzte und Tierheilpraktiker greifen hier in der Regel auf detailliertere Fachbücher zurück und verfügen dadurch auch auf ein umfassenderes Fachwissen.

Bei der Gabe der Mittel ist es laut Kunden außerdem wichtig, das Wasser oder Futter gut umzurühren. Solltest du das Mittel direkt auf die Lefzen geben, halte deinen Hund am besten noch mal kurz fest und massiere ein paar Sekunden vorsichtig von außen die Stelle, auf die du das Medikament gegeben hast. So unterstützt du noch etwas den Kontakt mit der Schleimhaut.

Fazit

Homöopathie ist ein besonders schonendes Naturheilverfahren, das einfach anzuwenden ist, gut vertragen wird und nachweislich zur Besserung führt. Natürlich sind auch hier wie bei anderen Therapien Fehlbehandlungen und Überdosierungen möglich, weshalb wir für die korrekte Diagnose immer zuerst den Gang zu einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker empfehlen.

Weiterführende Links

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